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Grönlands Nationalpark

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Den größten Nationalpark der Welt finden Sie im nordöstlichen Teil Grönlands. Grönlands Nationalpark repräsentiert beinahe die gesamte Tier- und Pflanzenwelt, die in Grönland anzutreffen ist. Das macht dieses Gebiet ganz besonders.

Der größte Nationalpark der Welt

Grönlands Nationalpark ist Lebensraum für fast alle Arten in der grönländischen Tier- und Pflanzenwelt in Grönland. Das macht die Gegend unglaublich interessant. Sie bildet mit ihren 972.000 km2 den größten Nationalpark der Welt, wovon die Mehrheit mit Inlandeis bedeckt ist. Nur die Gebiete an der Küste sind in den Sommermonaten eisfrei. Die Größe des Parks und die Tatsache, dass er nicht für alle geöffnet ist, macht ihn zu einem weniger traditionellen Nationalpark.

Der Nationalpark ist unbewohnt und menschenleer. Die Ausnahme bilden die Besatzungen von vier Wetterstationen und der Sirius-Patrouille. Im Sommer kommen jedoch manchmal Forscher und Wissenschaftler auf biologischen oder geologischen Expeditionen zu Besuch. Außerdem kommen einzelne Kreuzfahrten hier vorbei.

Die gewaltigen, unberührten Naturareale im Nationalpark sind viele grönländische Tiere essentiell. Die lange Küstenzone ist ein wichtiger Paarungs- und Brutplatz für Eisbären und Walrosse. In dieser fantastischen Natur halten sich auch Moschusochsen, Polarfüchse, Wölfe, Schneehasen und viele verschiedene Meeresvögel auf.

Der Nationalpark wurde 1974 vom Bezirksvorsteher Eske Brun und dem Zoologen Christian Vibe gegründet. Heute ist die grönländische Selbstverwaltung für den Nationalpark zuständig. Die Behörde genehmigt Besuchern den Zutritt abhängig vom Hintergrund ihrer Reise, ihrer Route und Sicherheitsausrüstung.

Im Nationalpark herrschen strenge Schutzbestimmungen. Alle Säugetiere und Vögel sind ausnahmslos geschützt und Fischerei darf nur mit Angel und Pilke stattfinden.

Spuren der Inuit

Entlang der Küste des Nationalparks wurden Spuren früherer Siedlungsplätze gefunden. Die ältesten sind ungefähr 4.500 Jahre alt. Die Inuit wanderten in mehreren Wellen aus Kanada nach Grönland ein. Die meisten zogen an der Westküste entlang nach Süden. Aber es gab auch Gruppen, die langs der Ostküste nach Norden wanderten.

 

Die Sirius-Patrouille

Dänemark und Norwegen trugen in den 30ern einen Konflikt um das Bestimmungsrecht in Nordostgrönland aus. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag sprach Dänemark die Rechte über das Gebiet zu. Im Gegenzug musste Dänemark zeigen, dass es eine Patrouille in der Gegend aufrechterhalten kann. 1941 wurde daraufhin die Sirius-Patrouille gegründet, eine dänische Militäreinheit unter Arktischem Kommando.

Die Soldaten der Sirius-Patrouille kontrollieren jeden Winter den 16.000 Kilometer langen Küstenabschnitt mit Hundeschlitten und im Sommer mit Kuttern.