Die Inuit nennen den Grönlandhai „eqalussuaq“, was auf grönländisch Hai oder großer Fisch bedeutet. Er ist auch als „schläfriger Hai“ bekannt, da er sich sehr langsam fortbewegt. Der Grönlandhai lebt in den Gewässern um Grönland und Island herum und damit in dem für Haie nördlichsten Lebensraum der Welt.
Der Grönlandhai hält sich am liebsten in kalten Gewässern auf und bleibt deshalb im Sommer meist in tiefem Wasser. Im Winter aber ist er mit etwas Glück zu sehen, denn dann bewegt er sich manchmal an die Oberfläche.
Der Grönlandhai kann sehr groß und alt werden. In Kombination mit seiner schwarz-grauen Farbe macht ihn das spannend und interessant.
An diesem langsamen Tier überrascht uns vor allem seine Fähigkeit, Beutetiere wie Robben und Fische zu fangen, denn diese bewegen sich offensichtlich viel schneller als der Hai.
Im Magen von Grönlandhaien sind schon Reste von Eisbären, Rentieren, Pferden und Elchen gefunden worden. Das deutet darauf hin, dass sie opportunistische Raubtiere und sogar Aasfresser sind.