Vi er ejet af grønland
Egne lokale guider
Ingen kender grønland bedre end os

Mit dem richtigen Weihnachtsmann um die Welt

Inspiration / Artikel / Mit dem richtigen Weihnachtsmann um die Welt

Der Weihnachtsmann wohnt in Grönland. Das ist ganz sicher und gewiss. Das meinen wir jedenfalls, aber leider gibt es darüber geteilte Meinungen.

Der Weihnachtsmann wohnt in Grönland. Das ist ganz sicher und gewiss. Leider gibt es in anderen Ländern Menschen, die eine andere Auffassung vertreten, entweder aufgrund falscher Informationen oder bloßen Identitätsdiebstahls. Vielleicht kommen Sie ja aus solch einem Land, wo man anders denkt. Um niemanden zu beleidigen, können Sie hier einige der alternativen – und nicht bewiesenen – Erklärungen lesen.

Wenn wir die Sache nun objektiv angehen, dann müssen wir leider zugeben, dass sich viele Mythen um den Weihnachtsmann ranken. Was seine Herkunft angeht, wo er wohnt (das ist ja nicht unbedingt der gleiche Ort), wie er arbeitet, mit wem er arbeitet und dann natürlich die große Frage, wie er es an einem ganzen Tag um die Erde schafft.

Wer ist der Weihnachtsmann eigentlich?

Manche würden den Weihnachtsmann vielleicht ein bisschen „dekorationssüchtig“ nennen, wenn man einmal auflistet, was er eigentlich alles anhat: Er ist in einen roten Anzug mit einer weißen Pelzkante gekleidet. Er hat glänzende schwarze Stiefel und um den Bauch trägt er einen schwarzen Gürtel mit einer goldenen Schnalle. Außerdem hat er einen großen, weißen Bart und benutzt ab und zu eine runde, schwarze Brille. Er sieht cool aus und wir alle lieben den herrlichen dicken Weihnachtsmann in seinen feinen Sachen.

Der Weihnachtsmann wohnt in seinem gemütlichen Häuschen ganz weit oben im Norden Grönlands. Wenn Sie ein artiges Kind waren, werden Sie in der Weihnachtszeit mit Geschenken belohnt – genauer gesagt am Abend des 24. Dezember oder am Morgen des 25. Dezember. Das kommt darauf an, wo Sie wohnen.

Erfahren Sie hier mehr über Weihnachtstraditionen in Grönland.

Der Weihnachtsmann wohnt in Uummannaq in Grönland

Die sehr beliebte dänische Weihnachts-Fernsehserie ”Die Wichtelbande in Grönland” stellte 1989 fest, was alle schon längst hätten wissen müssen: Der Weihnachtsmann wohnt in Grönland. Genau genommen, wohnt er in der ”Spraglebucht” in der Nähe von Uummannaq. Die Glücklichen, die Uummannaq besuchen, dürfen noch immer sein herrliches, gemütliches Haus hier besuchen.

Die Werkstatt des Weihnachtsmannes befindet sich auf dem Inlandeis. Außerdem hat er ein großes Lager am Nordpol, damit es für ihn einfacher ist, in alle Richtungen nach Süden zu reisen. Der größte Briefkasten der Welt ist der des Weihnachtsmannes und der steht selbstverständlich in Ilulissat in Grönland. Zehntausende Kinder senden dem Weihnachtsmann jedes Jahr Briefe nach Grönland und seine Helfer, die Wichtel, haben alle Hände voll zu tun, sie alle zu beantworten.

Wenn die Verteilung der Geschenke überstanden ist, hat der Weihnachtsmann eine letzte – und sehr wichtige – Aufgabe, die er heute, am 24. Dezember, erledigen muss. Die Wichtel sind für Menschen nicht sichtbar, aber sie sind sehr praktisch veranlagt. Sie bringen Air Greenland dazu, einen Hubschrauber zur Verfügung zu stellen, wenn der Weihnachtsmann im Flughafen von Nuuk landet. Hier setzt er sich mit den letzten Säcken in den Hubschrauber und fliegt zu Sana, dem Königin-Ingrid-Krankenhaus mitten in Nuuk, wo er an die Kinder Geschenke verteilt, die am Heiligen Abend nicht zu Hause sein können.

So geht es in der Werkstatt des Weihnachtsmannes zu

Das ganze Jahr über ist der Weihnachtsmann mit seiner Frau und den vielen Wichteln in seiner Werkstatt beschäftigt. Hier wird gesägt, gegossen, geschweißt und montiert, damit artige Kinder auf der ganzen Erde ihren Anteil an den Geschenken bekommen können, die er in der Weihnachtszeit verteilt. Um das alles zu schaffen, bekommt er Hilfe von seinen 9 Rentieren, die so schnell sind, dass sie in Rekordzeit – nämlich in nur einer Nacht – alle Kinder auf der Welt besuchen können.

Wenn die Wunschzettel der Kinder angekommen sind, dann fängt die große Planung an. Die vielen Zettel müssen in Gesamtlisten umgewandelt werden, damit die Wichtel überprüfen können, ob die Nachfrage dem Lagerbestand entspricht. Sie rennen wie verrückt zwischen dem Inlandeis und dem Nordpol hin und her und beißen sich mehr als einmal auf die Zunge.

Wenn die Geschenkeverteilung beginnen soll, stehen die Rentiere Dancer, Dasher, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitz und natürlich Rudolph gemeinsam mit dem Weihnachtsmann an der Datumsgrenze bereit. Von hier aus brechen sie gen Westen auf, um auch alle Geschenke vor dem Einbruch der Dunkelheit abliefern zu können.

Sie fliegen blitzschnell im Zickzack von Süden nach Norden und bewegen sich jedes Mal etwas mehr gen Westen, wenn sie aus dem Lager am Nordpol zurückkommen, wo der Schlitten schnell aufgefüllt wird. Man wird nicht ohne Anstrengung ein Weihnachtsmann!

Der Weihnachtsmann ist ein Mann mit vielen Persönlichkeiten

Lieb Kind hat viele Namen und das gilt vor allem für den Weihnachtsmann:

  • Juulimaaq (Grönland)
  • Julemanden (Dänemark)
  • Santa Claus (USA)
  • Father Christmas (England)
  • Jultomten (Schweden)
  • Julenissen (Norwegen)
  • Weihnachtsmann (Deutschland)
  • Sankt Nicolaus (Holland und Belgien)
  • Babbo Natale (Italien)

Lassen Sie uns nun einige der anderen Traditionen betrachten.

Glückloser Nachbar machte Sankt Nikolaus in der Türkei zum Weihnachtsmann

Die Geschichte vom Weihnachtsmann stammt vom großzügigen Sankt Nikolaus, der byzantinischer Bischof in Myra in der heutigen Türkei war. Nikolaus hatte einen glücklosen Nachbarn, dem nichts gelang. Das Missgeschick war so groß, dass er beinahe seine Töchter als Sklavinnen verkaufen musste.

Um die armen Mädchen vor der Prostitution zu bewahren, schlich Nikolaus sich zum Nachbarhaus und warf heimlich Säcke mit Gold zu dem Mann und den Mädchen hinein. Nun konnten die Mädchen stattdessen verheiratet werden und Gold als Mitgift erhalten.

Aufgrund dieser Geschichte und anderer, die seine Großzügigkeit und heilenden Kräfte beschreiben, wurde Sankt Nikolaus zum Heiligen erklärt und als Schutzpatron der Kinder und Seeleute bekannt.

Benimm Dich, wenn Du in Deutschland vom Weihnachtsmann besucht werden willst

Im 15. Jahrhundert hielt Sankt Nikolaus gemeinsam mit dem Christkind in Deutschland Einzug. Sankt Nikolaus und das Christkind hatten so ziemlich die gleiche Aufgabe. Sankt Nikolaus verteilte Süßigkeiten und andere Leckereien. Er kam in Begleitung von Knecht Ruprecht. Unartige Kinder wurden von Knecht Ruprecht bestraft, während artige von Sankt Nikolaus gelobt wurden. Man kann sich selbst aussuchen, von wem man am liebsten Besuch bekommt.

 

Stellen Sie einen Holzschuh für den Weihnachtsmann neben den Kamin, wenn Sie in Holland wohnen

Sinterklaas, die holländische Version von Sankt Nikolaus, kommt in der Nacht zwischen dem 5. und 6. Dezember mit dem Boot von Spanien nach Holland. Hier verteilt er Geschenke und Süßigkeiten an Kinder. Deshalb stellen die Kinder am Abend des 5. Dezember ihre Holzschuhe neben den Kamin und hoffen, dass sie am nächsten Morgen gut gefüllt sind.

Sankt Nikolaus hat wie das Christkind in Deutschland einen Begleiter, Zwarte Piet, aber er ist zum Glück nicht so böse wie Knecht Ruprecht in Deutschland.

Coca Cola und die Amerikaner zogen den Weihnachtsmann rot an

Santa Claus, die englische Version von Sankt Nikolaus, ist der Weihnachtsmann der Amerikaner. Hier wurde von Illustratoren und Autoren das heutige Bild des Weihnachtsmannes in seiner feinen, roten Kleidung geschaffen.

Der Weihnachtsmann hatte auch vor 1931 rote Sachen an. Aber es war in der Tat eine Reklame für Coca Cola in diesem Jahr, die die Vorstellung vom Aussehen des Weihnachtsmannes gefestigt hat. Dafür sind wir ihnen dankbar.

Es war auch ein Amerikaner, der irreführend schrieb, dass der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt. Dabei sollte es doch Grundwissen sein, dass der Weihnachtsmann in Grönland lebt. Die Amerikaner können viel, aber Geografie war noch nie ihre Stärke.

Fröhliche Weihnachten nach Finnland – auch wenn der Weihnachtsmann nicht bei Euch wohnt

Auf eigenartige Weise ist ein Gerücht darüber entstanden, dass der Weihnachtsmann aus Finnland kommt. Wir, die wir mit Sicherheit wissen, dass er in Grönland lebt, sind natürlich nicht ganz einverstanden.

Der finnische Weihnachtsmann wird Joulupukki genannt, was so viel wie Weihnachtsbock bedeutet. Kurz gesagt, stammt die Geschichte über den Weihnachtsbock bzw. Weihnachtsmann von einer anderen finnischen Tradition, die eigentlich nichts mit dem Weihnachtsmann zu tun hat. Darauf wollen wir nicht weiter eingehen.

Der finnischen Bezeichnung des Weihnachtsmannes als Weihnachtsbock zum Trotz hat der Weihnachtsmann sein heutiges Aussehen vom amerikanischen Santa Claus und dem englischen Father Christmas. Früher trug der finnische Weihnachtsmann blaue, grüne, lila, graue und manchmal sogar schwarze Kleidung.

Sie merken schon – es gibt viele Geschichten und Sie können natürlich nicht alles glauben, was Sie lesen. Aber eines ist sicher: Den Weihnachtsmann gibt es.

Fröhliche Weihnachten an alle!