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Der Schlittenhund – ein Teil der grönländischen Kultur

Der grönländische Schlittenhund ist für seine große Willensstärke bekannt. Die Hunde können schwere Schlitten über weite Entfernungen ziehen und im kalten, arktischen Wetter draußen leben. Das ist ihr bevorzugter Lebensraum.

In Grönland werden Sie nur eine Art Schlittenhund vorfinden, nämlich den grönländischen Schlittenhund, canis lupus familiaris. Diese ist eine der reinsten und isoliertesten Hunderassen in der Welt, weil es nicht erlaubt ist, den Grönländerhund mit anderen Rassen zu mischen. Diese herrlichen Schlittenhunde sind sehr geduldig. Wir lieben diese schönen Hunde von der Schnauze bis zur Schwanzspitze.

Wie viele Arten Schlittenhunde gibt es?

Insgesamt gibt es in der Welt 5 Arten von Schlittenhunden: Den grönländischen Schlittenhund, den sibirischen Husky, den Alaska-Husky, den Samoyed und den Alaskan Malamute.

Schlittenhunde sind nur in Ostgrönland und im nördlichen Teil von Westgrönland erlaubt. Der Grund dafür ist, dass es südlich vom Polarkreis nicht genug Schnee fürs Schlittenfahren gibt. Die Hunde können hier den größten Teil des Jahres nicht aktiv sein. Deshalb dürfen sie nur in den schneereichen Gegenden gehalten werden. Passive, nicht ausgelastete Hunde sind keine besonders freundlichen Wesen. Sie können sehr gefährlich werden, besonders für Kinder.

Wie viele Schlittenhunde leben in Grönland?

Im Allgemeinen ist eine Senkung in der Anzahl der Schlittenhunde in Grönland zu beobachten. Das ist ärgerlich, denn diese schönen Tiere sind ein großer Teil der grönländischen Natur.

Es gibt hauptsächlich zwei Ursachen für den geringer werdenden Bestand an Schlittenhunden: Die Verwendung von Fahrzeugen mit Motor ist der eine große Faktor, da dies den Schlittenhund als Transportmittel in manchen Gegenden überflüssig macht. Außerdem sind starke Klimaveränderungen zu verzeichnen, die die Eis- und Schneemengen verringert. Deshalb können Schlitten nicht so viel wie früher verwendet werden. Letztendlich kann man sagen, dass es keinen Grund mehr gibt, Schlittenhunde zu halten oder sie zu züchten. Sie sind nicht länger ein so fundamentaler Teil des Alltags im südlichen Teil Nordgrönlands und in Ostgrönland.

Können Schlittenhunde aggressiv sein?

Ja, und man sollte Respekt vor ihnen haben. Sie sind nicht unbedingt gefährlich, aber ihre nächsten Verwandten sind Wölfe. Sie sind also bestimmt keine Schoßhunde. Der grönländische Schlittenhund gilt als stark und widerstandsfähig, wenn er als Arbeitshund eingesetzt wird. Bevor man sich den Hunden nähert, sollte man immer sich erst beim Hundebesitzer erkundigen. Sie sind nicht so zahm wir unsere Haustiere.

Eine Hundeschlittenfahrt ist ein unglaubliches Erlebnis

Wenn man Hundeschlitten fährt, kann man ganz beruhigt sein und es genießen. Es ist ein ganz fantastisches Erlebnis mit jeder Menge Eindrücke.

Der Hundeführer und die Hunde sind eng verbunden. Besonders, wenn sie laufen, gibt es zwischen ihnen ein starkes Band. Der Hundebesitzer behandelt die Hunde manchmal mit harter Hand, damit sie wissen, wer bestimmt. Er ist ihr Anführer und muss sich deshalb gegenüber seinem Rudel Respekt verschaffen.

Lassen Sie sich davon nicht narren. Zwischen ihm und seinen Hunden herrscht eine unglaublich große Zuneigung. Sie legen Wert darauf, wenn er ihnen zeigt, wer ihr Anführer ist. Das bedeutet oft, dass sie nun in vollem Tempo laufen dürfen. Man kann deutlich sehen, dass sie das lieben.

Schlittenhunde im Sommer

Schlittenhunde arbeiten im Winter und im Frühjahr. Dann sind sie in ihrem Element. Wie ihre Verwandten, die Wölfe, sind sie dafür geschaffen, die arktische Kälte in jeglichem Wetter auszuhalten. Das bedeutet, dass sie das ganze Jahr über draußen angekettet sind. Manche Besucher finden es schade, dass sie im Freien angeleint sind. Der Schlittenhund ist jedoch dafür gemacht, sich auch bei Wind und Wetter wohlzufühlen. Eine Hütte oder ein Unterschlupf ist kein Muss für die Hunde. Im Sommer bekommen die Tiere manchmal weniger Fressen als im Winter, weil sie dann weniger aktiv sind.

Die meisten Hundebesitzer sorgen sehr gut für ihre Hunde. Sie sind durch Zuneigung mit ihnen verbunden und sind als Jäger auch auf das Wohlbefinden der Hunde angewiesen. Es hat in der Vergangenheit Fälle von Hundebesitzern gegeben, die sich nicht ausreichend um ihre Hunde gekümmert haben. Das ist ein harter Anblick für die Einheimischen und für Besucher. Zum Glück geschieht dies sehr selten.

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Steve Gilliver

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