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Wale

Grönland ist die Heimat vieler Wale und Meeressäuger. Erleben Sie sie auf einer Walsafari oder vielleicht einer Wanderung an der Küste

Allein die Größe der Wale ist beeindruckend. Diese fantastischen Tiere haben einen ganz besonderen Platz in der grönländischen Gesellschaft, sowohl in der Kultur als auch in ihren Mythen und Sagen.

In den Meeren um Grönland herum leben vor allem in den Sommermonaten verschiedene Walarten.

Wie viele verschiedene Walarten gibt es in Grönland?

Hier leben 15 verschiedene Walarten, auch wenn sie nicht alle das ganze Jahr über hier verbringen.

Die meisten Wale, die Ihnen in Grönland begegnen, schwimmen zwischen den arktischen Gebieten und der Karibik hin und her. Drei Arten, nämlich der Beluga, der Narwal und der Grönlandwal, leben ganzjährig in grönländischen Gewässern.

Sie können in Grönland auf Barten- und Zahnwale treffen. Bartenwale fressen kleinere Tiere wie Meerestiere oder kleine Fische, indem sie ihr Maul öffnen und große Mengen Wasser mit den kleinen Tieren aufnehmen. Die Barten werden dann dazu benutzt, das Wasser durchzulassen und die Nahrung im Maul hängen zu lassen. Unter den Bartenwalen gibt es den Buckelwal, den Zwergwal, den Grönlandwal und natürlich den Blauwal.

Zahnwale fressen Fische, Tintenfische und Robben. Dazu nutzen sie ihr Gebiss aus kleinen, spitzen Zähnen, mit denen sie ihre Nahrung kauen und festhalten. Zahnwale umfassen unter anderem den Beluga, den Narwal, Delfine, den Schweinswal und den Orca.

Wenn Ihnen die Unterscheidung zwischen Barten- und Zahnwalen schwerfällt, dann schauen Sie auf deren Atemloch. Bartenwale haben davon zwei, während Zahnwale nur eins haben.

Wir haben einen ausführlichen Reiseführer über Wale zusammengestellt, wenn Sie Lust haben, mehr zu lesen.

Der Grönlandwal – der schwerste und älteste

Balaena mysticetus

Mit einem Gewicht von bis zu 100 Tonnen ist der Grönlandwal eine der schwersten Wale und eine der Arten weltweit, die am meisten wiegen. Sie können über 250 Jahre alt werden und sind deshalb auch unter den Tieren auf der Erde, die am längsten leben können. In Grönland werden sie noch vom Grönlandhai übertroffen, der über 300 Jahre alt werden kann.

Doch nicht nur ihr Alter ist beeindruckend, sie können auch 18 Meter lang werden. Sie sind wahre Riesen.

Darüber hinaus leben sie in den schönsten Gegenden der Welt, nämlich im Meer um Grönland und Kanada herum.

Der Grönlandwal ist eine arktische Walart, was der Name auch andeutet. In Grönland halten sie sich normalerweise in der Diskobucht, nahe bei Qeqertarsuaq, auf. Ihre Chancen, diese fantastischen Tiere zu Gesicht zu bekommen sind in den Monaten April und Mai am größten.

Der Buckelwal – der Akrobat des Meeres

Megaptera novaeangliae

Buckelwale sind fast genauso lang wie der Grönlandwal. Sie können bis zu 18 Meter lang werden, doch wiegen sie „nur“ 30 Tonnen. Deshalb gelten sie als Akrobaten des Meeres unter den großen Walen. Sie kommen auch recht häufig nah an die Boote heran und sind sehr neugierig. Daher können Sie unglaubliche Bilder von den fantastischen Tieren erhaschen. Sie werden staunen, wenn der Buckelwal in die Luft springt und seine Schwanzflosse beim Abtauchen in die Höhe reckt. Das ist ein unglaubliches und einzigartiges Erlebnis.

Der Buckelwal wird nicht als besonders elegant gebauter Wal angesehen. Sein Name stammt von der Rückenflosse, die einem Buckel ähnelt.

Buckelwale haben riesige Schwanzflossen. Ihre sehr langen Seitenflossen sind die längsten in der Tierwelt. Der Schwanz kann 5 bis 6 Meter breit werden und hat ein hübsches, charakteristisches, Schwarz-Weiß-Muster an der Unterseite.

Du vil oftest finde pukkelhvalen på Grønlands vestkyst i nærheden af Nuuk, Aasiaat, Ilulissat og Qeqertarsuaq. Du vil dog også kunne se dem i vandet omkring Sisimiut, Maniitsoq eller Paamiut.

Buckelwale finden Sie besonders an der grönländischen Westküste bei Nuuk, Aasiaat und Qeqertarsuaq, aber auch bei Sisimiut, Maniitsoq oder Paamiut. In den letzten Jahren sind Buckelwale auch häufig bei Ilulissat gesichtet worden, einem der bei Besuchern beliebtesten Orte.

 

Lesen Sie hier mehr über grönländische Städte.

Der Zwergwal – der kleine Heringjäger

Balaenoptera acutorostrata

Der Zwergwal ist einer der kleineren Wale in der Familie der Bartenwale. Ihr grönländischer Name ist tikaagullik. Er wird normalerweise ”nur” bis zu 10 Meter lang und wiegt unter 10 Tonnen. Der Zwergwal ist in den Fjorden und an der Küste in Süd- und Westgrönland zu sehen, unter anderem von Mai bis Oktober in der Diskobucht.

Zwergwale sind doch auch an vielen anderen Orten um Grönland herum zu anderen Zeitpunkten des Jahres gesichtet worden.

Acutorostrata, die Artenbezeichnung des Zwergwals, bedeutet „spitzes Mal“, was ihn auch sehr gut beschreibt. Seine Flossen und sein Bauch haben sehr charakteristische Markierungen. Das macht es leicht, ihn zu erkennen.

Der Zwergwal kann sehr schnell schwimmen. Sie können beobachten, wie er den Kopf aus dem Wasser streckt, um sich zu orientieren oder gar ganz aus dem Wasser springt.

Zwergwale haben sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Sie können neugierigen Exemplaren begegnen, die dem Walsafari-Boot lange folgen und anderen, die scheu sind und Abstand halten. Eine Besonderheit des Zwergwals ist auch, dass er seine Schwanzflosse nicht zeigt, wenn er abtaucht.

Der Narwal – der Wal mit dem gedrehten Stoßzahn

Monodon monoceros

Der Narwal ist einer der kleineren Zahnwale, der auch für sein seltsames Aussehen bekannt ist. Der Narwal hat nämlich ein langes Horn an der Nase. Der Stoßzahn ist gedreht, immer gegen den Uhrzeigersinn. Dieser Stoßzahn ist eigentlich der Eckzahn des Wals. In seltenen Fällen haben Männchen zwei Stoßzähne, oder – besonders aufsehenerregend – gar keine. Sie wiegen normalerweise zwischen 800 und 1.600 Kilogramm und werden etwa 3 Meter lang.

Ein witziger Fakt über den Narwal ist, dass er mit dem Alter seine Farbe ändert. Das ist bei Walen selten. Sie werden heller, je älter sie werden. Die Jungen sind blaugrau oder schwarz, die Ausgewachsenen grau meliert und die ganz alten Narwale fast weiß.

In Grönland ist der Narwal vor allem in der Gegend um die Melvillebucht in der Nähe von Qaanaaq verbreitet sowie im nordwestlichen Grönland. Sie verbringen ihr ganzes Leben in der Arktis und es heißt, dass bis zu 90 Prozent aller Narwale in der Nähe von Kanada und Grönland leben.

Der Narwal ist ein wichtiger Teil der traditionellen Lebensart der Inuit. Ihr Fleisch ist in Grönland eine Delikatesse und „mattak“ – die Haut des Narwals – ist eine der gefragtesten Delikatessen in Grönland.

Der Stoßzahn der Narwale ist sehr begehrt und bildete die Grundlage für den Mythos über Einhörner. Wenn Sie Grönlands Museen besuchen, werden Sie auch einige schöne Schnitzereien aus dem Stoßzahn des Narwals zu sehen bekommen.

Beluga – der weiße Wal

Delphinapterus leucas

Wie der Narwal ist auch der Beluga einer der kleinen Zahnwale. Diese zwei Walarten sind miteinander verwandt. Belugas leben oft in Gruppen von 5 bis 10 Tieren, sie wurden aber auch schon in größeren Herden gesehen. Ihr Kopf ist dehnbar. Deshalb können sie verschiedene Gesichtsausdrücke annehmen. Auf manchen Bildern sieht es sogar so aus, als lächelten sie in die Kamera.

In Grönland sind Belugas recht üblich. Sie sind in den Meeren zwischen Maniitsoq und der Diskobucht sowie in den Gegenden nahe bei Qaanaaq und Upernavik anzutreffen.

Der Beluga wird mit dem Alter heller. Die jungen Belugas haben eine gräuliche Farbe, während die älteren ganz weiß werden.

Forscher haben nach mehreren Untersuchungen herausgefunden, dass der Beluga auf verschiedene Weisen die menschliche Sprache nachahmen kann.

Welcher Wal ist der größte in Grönland?

Der größte Wal in Grönland ist der Blauwal. Aber es braucht mehr als nur Glück um ihn zu Gesicht zu bekommen.

"Die Mitarbeiter sind super freundlich und man wurde sehr gut beraten. Ich würde jederzeit wieder bei Greenland Travel buchen..."
Claudia Christ
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