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Eis und Schnee in Grönland

Ein Guide zu mehr als nur der Spitze des Eisberges

Grönland ist die größte Insel der Welt

Grönland ist die größte Insel der Welt – oder die größte Badewanne. Das Inlandeis, das über 80 Prozent der Insel bedeckt, drückt nämlich Grönland so sehr nach unten, dass der nicht von Eis bedeckte Teil als Rand einer Badewanne betrachtet werden kann. Falls das Eis schmelzen sollte, wäre Grönland ein kraterförmiges Land mit einem Meer in der Mitte. Es würde nicht lange dauern, bis sich die Insel wieder anhebt, wenn das Eis weg ist.

Auch überall um die Insel herum gibt es kreideweißes Eis in allen Größen. Von kleinen Schollen bis zu hohen und breiten Eisbergen, die von wunderschönen grünen, türkisen oder blauen Bändern durchschnitten werden. Sie treiben jahrein, jahraus in tiefblauem oder smaragdgrünem Wasser vor Grönlands Küsten. Sie machen die grönländische Landschaft zu etwas ganz Besonderem. An keinem anderen Ort der Welt außer der unbewohnten Antarktis haben Eis und Schnee einen so großen Einfluss auf das Leben der Menschen.

Jeder, der Grönland besucht, ist vom Eis fasziniert – ganz gleich, ob man darauf herumspaziert oder fährt oder mit dem Boot zwischen den sich bewegenden, ständig schmelzenden und sich verändernden Riesen herumfährt. Hier findet man ein paar trinkende Elefanten, dort eine kleine Robbe oder ein Eisbärjunges und länger weg ein U-Boot oder ein paar beeindruckende Kathedralen aus Eis. Die Fantasie bekommt in Grönlands Eislandschaften freien Lauf und alle Sinne werden geweckt.

 

LEBEN DENN WIRKLICH MENSCHEN IN GRÖNLAND?

Viele Menschen aus anderen Ecken der Welt sind überrascht, wenn Sie hören, dass Grönland bevölkert ist. Für manche ist Grönland ein weißer Klumpen ganz oben auf der Weltkarte – wenn Sie überhaupt jemals daran gedacht haben, dass der weiße Eisklumpen einen Namen haben könnte. Selbst wenn man Grönland von einem Flugzeug aus sieht, 10 Kilometer über der Erdoberfläche, sieht das Inlandeis unendlich aus. Es gibt wohl auch keinen einzigen Grönländer, der sich bei Reisen ins Ausland nicht die folgende Frage anhören durfte: ”Stimmt es, dass Grönland weiß und Island grün ist?“

In diesen riesigen Massen von Eis und Schnee wohnt ein unbezwingbares Volk von 56.000 Seelen. Kein anderes Volk hat so viel Platz wie die Grönländer. Selbstverständlich sind vier Fünftel des Landes von Eis und Schnee bedeckt, doch die 56.000 Menschen können sich immerhin auf einem eisfreien Gebiet mit der Größe von Frankreich tummeln.

LICHT, KLANG, GESCHMACK – UND WHISKEY

Das veränderliche Licht hat seinen Anteil daran, dass das Eis so anziehend wird und wir es immer wieder aufsuchen wollen. Auch der Geruchs- und Hörsinn erwachen in der reinen, stillen Luft. Und nicht zu vergessen der Klang tausend klitzekleiner Explosionen, wenn man ein Glas mit tausend Jahre altem Eis und Single Malt Whiskey füllt. Nehmen Sie es in sich auf und lassen Sie die Wärme sich im Körper ausbreiten. Das macht selig.

DAS INLANDEIS IN GRÖNLAND

Das Inlandeis ist die größte Eiskappe der nördlichen Halbkugel. Das Inlandeis ist die Mutter aller weißen Eisberge im Meer und ist auch selbst gigantisch: Von Norden bis Süden erstreckt sich das Eis über 2.600 Kilometer – wie von Norddeutschland bis in das nördliche Afrika. Es hat eine Ausdehnung von etwa 1.726.400 Quadratkilometern. Hinzu kommen ein paar ”kleinere” Eiskappen, die ungefähr 76.000 Quadratkilometer groß sind. Die eisfreie Fläche in Grönland ist nur 338.000 Quadratmeter groß.. Das Inlandeis selbst besteht aus ungefähr 2.800.000 Kubikkilometern Eis! Sollte das Inlandeis schmelzen, würde der Wasserstand der Weltmeere um 7 Meter ansteigen.

Das Inlandeis ist an seiner höchsten Stelle über 3 Kilometer dick und es ist so schwer, dass ungefähr ein Drittel seines eigenen Gewichtes unter die Meeresoberfläche gedrückt wird.

HIER KOMMEN SIE NAH AN DAS INLANDEIS HERAN

An vielen Stellen in Grönland können Sie das Inlandeis erleben, aber nirgends kommen Sie so einfach heran wie in Kangerlussuaq. Hier können Sie bis zum Rand des Eises fahren und die gewaltige Eiskappe sogar betreten. Sie können die Strecke zum Inlandeis gehen, laufen, radeln oder fahren. Es ist je nach Route 25 bis 37 Kilometer weit entfernt und der Weg führt über holprige Schotterwege. Wir empfehlen deswegen die Fahrt in einem Spezialfahrzeug. Darüber können Sie in diesem Guide mehr lesen.

In nur zwei Städten in Grönland hat man Aussicht auf das Inlandeis: Narsaq in Südgrönland und Qaanaaq in Nordgrönland. An anderen Stellen ist der Weg zum Inlandeis nicht weit, auch wenn man es nicht sehen kann. Das ist zum Beispiel in Ilulissat, Tasiilaq, Narsarsuaq und Uummannaq der Fall. Und dann gibt es Orte, wo man anderen Gletschern ganz nah ist, beispielsweise in Kulusuk. Egal wo in Grönland Sie also sind, finden Sie Eis.

 

DAS INLANDEIS – EINE RISSIGE LANDSCHAFT AUS EIS

Wegen des gewaltigen Drucks, den das Eis auf sich selbst und den Erduntergrund ausübt, gibt es überall an Grönlands Küsten eine Unzahl an Gletschern, die das Eis ins Meer drücken. Auf diese Weise werden die berühmten und beeindruckenden Eisberge geboren, die vom Inlandeis abbrechen.

Das Inlandeis ist nicht nur ein weißer Riesenklumpen. Wenn Sie nah herankommen, werden Sie eine rissige Eislandschaft in vielen verschiedenen Nuancen von weiß, grau, blau und sogar schwarz entdecken. Im Sommer werden viele dieser Spalten und Ritzen mit fließenden blauen und grünen Flüssen aus Schmelzwasser gefüllt. Das Inlandeis ist wie ein lebender Organismus, der am Rand durch sein gewaltiges „Kalben“ Eisbrocken abwirft.

EISKAPPEN – INLANDEIS ODER GLETSCHER

Wie bereits erwähnt, gibt es Grönlands Eiskappe und darüber hinaus auch die gewaltigen Eismassen, die die Antarktis bedecken. Die Antarktis ist ein Kontinent, auf dem Eis und Schnee aus Süßwasser wie in Grönland auf der Erdoberfläche liegen. Das Eis am Nordpol besteht hingegen aus gefrorenem Salzwasser aus dem Arktischen Ozean. Darüber lagert sich Schnee ab und erschafft eine weitere Eisschicht aus Süßwasser, Während der letzten Eiszeit waren große Teile von Nordamerika, Patagonien und Europa ebenfalls von Eiskappen bedeckt. Wenn Eis eine Fläche von über 50.000 Quadratkilometern erreicht, wird es Eiskappe genannt. Deswegen ist Vatnajökull auf Island auch nicht Islands Inlandeis, sondern wird als großer Gletscher bezeichnet.

GLOBALE ERWÄRMUNG

In der letzten Zeit wird viel Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass das Inlandeis immer schneller schmilzt. Eine der Ursachen dafür ist die globale Erwärmung. Es gibt viele Gründe dafür, dass das Eis schneller als früher schmilzt. Zum Teil legt Verschmutzung aus Europa und anderen Orten der Welt eine dunkle Schicht auf das Eis. Wenn das Eis an den Rändern schmilzt, gelangt mehr Staub in die Umgebung. Das Eis wird auch dadurch dunkler, dass Sand und Staub auf das Eis geweht werden. Solches Eis schmilzt schneller als ganz weißes. Schwarz absorbiert Hitze stärker als weiß.

Außerdem findet unter dem Eis ein stärkeres Abschmelzen statt. Das passiert, weil viele neue Schmelzwasserseen und -flüsse auf dem Eis durch die Spalten laufen und auf der Erde unter dem Eis entlang fließen. Das führt dazu, dass sich das Eis ausdehnt. Die zusätzliche Reibung unter dem Eis verursacht dann weiteres Abschmelzen. Die Unterseite des Eises wird durch diese Wasserströme glatter. Dadurch gleitet das Eis schneller zum Meer hin. Dies wird an manchen Stellen noch zusätzlich durch Erdwärme verstärkt.

SCHEUERSTREIFEN UND MORÄNEN

Wenn ein Landabschnitt einmal von Eis bedeckt war, kann man das an Scheuerstreifen an den Klippen sehen. Scheuerstreifen sind Risse. Sie entstehen aus Steinen, die im Eis eingefroren waren. Die Bewegungen des Gletschers haben dazu geführt, dass die Steine Scheuerstreifen in der Landschaft hinterlassen haben. In Grönland kann man deutlich erkennen, ob sich ein Gletscher zurückgezogen hat. Dann sehen die Felsen um den Gletscher herum nämlich ganz anders aus und haben diese Scheuerstreifen.

Die sogenannten Moränen entstehen in den Randgebieten der Gletscher. Sie bestehen aus Ton-, Sand-, Schotter- und Schlickhaufen. Sie wurden vor den Gletschern her geschoben oder sind am Rand des Gletschers weggespült worden. Schlick ist feinkörniger, mehlfeiner Sand.

 

FORSCHUNG AUF DEM INLANDEIS

Im Laufe der Jahre haben viele Forscher das Inlandeis erkundet. Dänische Wissenschaftler haben Bohrungen im Eis durchgeführt und Materialproben aus den letzten 125.000 Jahren entnommen. Das Inlandeis ist wie Jahresringe eines Baumes aufgebaut. Jedes Jahr kommt eine neue Eisschicht hinzu, die den Forschern vom Klima berichten kann. Auf diese Art und Weise kann man beispielsweise sehen, wann Krakatau explodiert ist. Krakatau ist eine Vulkaninsel in Indonesien, die 1883 ausgebrochen ist. Im Eis sind auch Fossilien alter Pflanzen gefunden worden, die in Grönland wuchsen, bevor das Eis kam.

Die vielen Farben des Eises

Eisberge können blau oder weiß sein und sogar dunkle Streifen haben. In den blauen Eisbergen ist nur wenig Sauerstoff enthalten, weil die Luft mit der Zeit aus dem Schnee herausgedrückt wurde. In weißen Eisbergen hingegen befinden sich viele Luftblasen oder ihre Oberfläche ist von Schnee bedeckt. Gletschereis entsteht entweder durch gefrierendes Wasser oder zusammengedrückten Schnee. Die dunklen Streifen entstehen, wenn Eisberge auf ihrem Weg vom Land zum Meer auf dem Grund entlangschrammen. Viele Eisberge sind darüber hinaus von türkisen, grünen oder blauen Streifen reinen Wassereises durchschnitten. Diese Streifen entstehen dort im Gletscher, wo das Eis geschmolzen war und als bläschenfreies Schmelzwasser wieder gefror. Die Farben erscheinen, wenn die Strahlen der Sonne reflektiert werden.

 

DIE EISFJORDE IN GRÖNLAND

Der Ilulissat Eisfjord ist ein einzigartiges Naturphänomen, von dem Sie vielleicht schon gehört haben. Darauf kommen wir später in diesem Reiseführer zurück. Andere Eisfjorde in Grönland sind ebenso beeindruckend wie der Ilulissat Eisfjord, aber seine Geschwindigkeit und Zugänglichkeit haben ihn besonders bekannt gemacht. Andere wunderschöne Eisfjorde sind Sermilik westlich der Ammassalik-Insel, die Eisfjorde bei Paamiut und Nuuk, Qoorooq in der Nähe von Narsarsuaq, der Bredefjord hinter Narsaq und besonders der unglaublich schöne „Fjord der Ewigkeit“ bei Maniitsoq. Eisfjorde von der Wasserseite aus zu sehen, ist immer etwas Besonderes. Die Eismassen sehen noch viel beeindruckender aus, wenn man sie von unten aus sieht. Die Kapitäne der Tourboote nähern sich sehr vorsichtig, denn das Eis ist lebendig und entwickelt starke Kräfte. Wenn große Eisbrocken abgeworfen, ”gekalbt” werden, erzeugt das gewaltige, tsunami-ähnliche Wellen.

 

MEEREIS UND PACKEIS

Meereis bezeichnet große Eisflächen, die beim Gefrieren von Salzwasser an der Meeresoberfläche entsteht. Meereis bildet sich um die grönländische Küste herum. Eine Ausnahme bildet das Gebiet zwischen Sisimiut und Paamiut. Diese Gegend wird als „Bereich offenen Wassers“ bezeichnet, denn es friert nie zu. In Qaanaaq in Nordgrönland ist das Meer nur im August und im September eisfrei. Die große Eisfläche entsteht in Nordostgrönland und am Nordpol. Sie treibt dann an der Ostküste entlang und die Westküste hinauf nach Paamiut. Das Packeis bzw. Meereis, das sich von Norden nach Sisimiut bewegt, wird Westeis genannt, denn es kommt aus der Baffinbucht.

Normalerweise ist die gesamte grönländische Ostküste von ganz im Norden bis zum Kap Farvel im Süden von Dezember bis Mai oder Juni gefroren. Die Ausdehnung des Meereises hat sich in den letzten Jahren in Folge der globalen Erwärmung verringert. Es kann in der Waagerechten sehr lang und breit sein, aber niemals sehr hoch bzw. dick.

EISBERGE

Eisberge, die aus gefrorenem Süßwasser bestehen, enthalten kleine Luftblasen, die bei der Entstehung des grönländischen Inlandeises im Eis eingeschlossen wurden. Eisberge wiederum entstehen, wenn die verschiedenen Gletscher an der grönländischen Küste ihre Gletscherzungen ins Meer strecken. Dabei brechen größere und kleinere Eisstücke ab und fallen ins Wasser. Man spricht auch von ”toten Gletschern”, wo das Eis herausgeschoben wird und abschmilzt, zum Beispiel in einem Schmelzwasserfluss. Eisberge können im Gegensatz zum Meereis eine große senkrechte Ausdehnung haben und sich bis zu 100 Meter über der Meeresoberfläche emporrecken. Eine Faustregel besagt, dass sich nur etwa 10 Prozent des Eises über der Meeresoberfläche befinden.

EISBERGE UND PACKEIS IN SÜDGRÖNLAND

Südgrönland ist für zwei besondere Phänomene bekannt, das blaue Eis vor dem Hintergrund der grünen Wiesen und das Packeis.

Når man nævner udtrykket toppen af isbjerget, refererer man til det faktum, at den del af isfjeldet, som ses over vandet, kun udgør 10 % af hele isfjeldets størrelse. Apropos is – så er den grønlandske befolkning stor konsument af is – altså den is, som er lavet af fløde eller saftevandDas Eis in Südgrönland ist alt; es war lange unterwegs. Das macht es dichter und deswegen ist das Eis oft blau statt weiß. Die Luftblasen sind unter hohem Druck ganz aus dem Eis hinausgedrückt worden.

Das Packeis ist ein spürbares Phänomen, besonders in Ost- und Südgrönland. Das Packeis entsteht, wenn das Eis im Nordmeer im Frühjahr und Sommer aufbricht. Dann treiben riesige, flache Eisberge an der Ostküste entlang und um die Südspitze Grönlands, am Kap Farvel herum. Von hier aus bewegt sich das Eis weiter nach Südgrönland, wo es entweder schließlich schmilzt oder in die Baffinbucht hinaustreibt. Das Packeis, Meereis oder Treibeis (lieb Kind hat viele Namen) – – ist im Gegensatz zum Süßwassereis des Inlandeises gefrorenes Meereis. Es ist dort, wo es auftaucht, dicht gepackt, und es kann sehr gefährlich sein, darin zu manövrieren.

ROBBEN IN DER SONNE

Im Frühjahr legen sich die Robben auf das Eis, um im Sonnenschein Fett zu verbrennen. Sie tun das, um gute Taucher zu werden, wenn das Frühjahr kommt. Es heißt, dass Robben ein ganzes System aus Atemlöchern im Eis haben sollen. Gemeinsam halten sie dieses System offen. Aber aus den Atemlöchern herauszuklettern, ist für die Robben nicht ungefährlich. Oft liegt ein Eisbär auf der Lauer. Dann gilt es blitzschnell zu sein und wieder in den Gängen im Eis zu verschwinden.

 

DAS EIS ALS QUELL DES LEBENS

Das Eis ist über seine Faszination hinaus auch ein Lebensquell. An mehreren Orten in Grönland hilft es bei der Bereitstellung von Trinkwasser, denn man kann es schmelzen. Aber auch indirekt leistet das Eis einen Beitrag zum Leben – nämlich, wenn die Eisberge im Wasser liegen und schmelzen. Das Schmelzwasser vom frischen Eis lässt Rotationen im Wasser entstehen. Dabei werden viele Mineralien aufgewirbelt und an die Oberfläche gebracht. Dort können die Algen sie ausnutzen, um Biomasse zu produzieren. Damit werden  optimale Lebensbedingungen für Garnelen und Fische geschaffen – und damit wiederum optimale Bedingungen für Meeressäuger und Menschen.

An mehreren Orten an der grönländischen Westküste und beim Ilulissat Eisfjord bilden sich im Winter sogenannte Polynias – Gebiete im Eis, die nie zufrieren. Zu diesen Polynias kommen Robben, Wale und Eisbären und suchen nach Nahrung. Die Polynia bei Ittoqqortoormiit stellt deshalb gute Bedingungen für die hiesigen Fänger. Häufig kommt der Eisbär dicht an der Stadt vorbei. Es war sogar diese Polynia, die ursprünglich die Menschen dazu inspirierte, genau hier eine Siedlung zu gründen.

ZWEI GUTE STELLEN, UM NAH ANS INLANDEIS HERANZUKOMMEN

Es gibt viele Stellen in Grönland, wo Sie nah ans Eis herankommen können. Wir wollen Ihnen die beiden beliebtesten vorstellen:

 

  1. Das Inlandeis bei Kangerlussuaq
  2. Der Ilulissat Eisfjord bei Ilulissat

 

DAS INLANDEIS BEI KANGERLUSSUAQ

Das Inlandeis liegt wie gesagt 25 bis 37 Kilometer von 30Kangerlussuaq entfernt. Für die meisten ist der Weg dorthin zu Fuß eine sportliche Distanz. Deshalb empfehlen wir eine der organisierten Ausflüge zum Eis in großen Geländefahrzeugen. Die Natur zum Eis hin ist sehr abwechslungsreich. Manchmal sehen Sie herrliche, grüne Grasdecken auf der einen Seite des Fahrzeuges und die arktische Wüste auf der anderen Seite. Die Umgebung ist spektakulär und es besteht die Chance, Moschusochsen, Rentiere und vielleicht sogar Schneehühner und -hasen zu entdecken.

Von Kangerlussuaq aus können Sie leicht zu zwei wunderbaren Orten beim Inlandeis kommen. Der eine ist Punkt 660 (660 Meter über der Meeresoberfläche), wo Sie das Inlandeis betreten können. Ganz in der Nähe liegt hier übrigens auch das Camp Ice Cap, wo Sie in einem Zelt auf dem Inlandeis übernachten können. Dann gibt es noch die Touren zum Russell-Gletscher, der auch leicht zugänglich ist. Hier können Sie eine beeindruckend hohe Eiswand bestaunen, die zwischen grünen Ebenen liegt.

Laden Sie den Reiseführer über Kangerlussuaq herunter.

Erfahren Sie mehr über Kangerlussuaq.

 

DER ILULISSAT EISFJORD – WELTBERÜHMTES UNESCO NATURERBE

Der Ilulissat Isfjord liegt bei Ilulissat, welches „Eisberge“ bedeuteti stil med Isbjergenes By. Hier haben Sie reichlich Gelegenheit, die Eisberge aus der Nähe zu erleben.

Sie können das ganze Jahr über mit dem Boot an die Mündung des Eisfjords fahren. Von Ilulissat aus können Sie in einer halben Stunde zum Eisfjord wandern. Außerdem gibt es viele gute und gut markierte Wanderrouten am Eisfjord entlang. Sie können hier auf eigene Faust wandern oder an einer organisierten Wanderung teilnehmen.  

Eine Tagestour am Eisfjord entlang eignet sich für alle, die in durchschnittlicher körperlicher Verfasssung sind. Beginnen Sie auf der grünen Route zur früheren Siedlung Sermermiut am Eisfjord und setzen Sie Ihre Wanderung danach auf der blauen Route fort. Packen Sie Proviant, Wasser und zusätzliche warme Kleidung in Ihren Rucksack, sowie eine Sitzunterlage und was sie sonst noch an einem Tag in den Bergen brauchen. Auf dieser Wanderung können Sie wirklich das Eis genießen, während Sie am Eisfjord entlang gehen. Von Ilulissat aus ist es auch einfach und bequem, an einer Bootsfahrt zu den Eisbergen an der Fjordmündung teilzunehmen. Das ist tagsüber wunderschön. Wenn Sie sich aber in der Zeit der Mitternachtssonne in Ilulissat aufhalten, dann sollten Sie diese Bootsfahrt am Abend unter der Mitternachtssonne unternehmen. Das ganz besondere goldene Licht taucht die weiß-blauen Oberflächen auf dem Eis in unwiderstehlich schönes Licht. Im Sommer gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Helikopter über den Eisfjord zu fliegen und den Rand des Inlandeises von oben zu sehen.

REISEFÜHRER ÜBER ILULISSAT

Sie können hier mehr über llulissat erfahren und unseren Reiseführer über Ilulissat auf unserer Homepage ansehen.

 

Der Ilulissat Eisfjord ist ein einzigartiges Phänomen, das zu Recht auf der Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Der 45 Kilometer lange Fjord ist bis zum Platzen mit Eisbergen und -brocken von dem gewaltigen Gletscher Sermeq Kujalleq gefüllt. Der Gletscher liegt am Ende des Fjords und bewegt sich im Sommer 40 Meter pro Tag – das macht ihn zum schnellsten Gletscher auf der nördlichen Halbkugel. Es gibt nichts Besseres als sich zu setzen und über den fantastischen Fjord zu blicken.

 

ABBRECHENDES EIS IN DER GRÖSSE EINER STADT

Das Eis in Grönland ist faszinierend, beeindruckend und erschreckend auf einmal. Folgen Sie dem Link weiter unten und sehen Sie den größten Abbruch von Eis, der jemals auf Video festgehalten wurde. Der Film wurde 2016 ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen.

Dieses Schauspiel findet beim Inlandeis in der Nähe von Ilulissat in Westgrönland statt. Sie werden Zeuge davon, wie Eisberge in der Größe einer Stadt abbrechen und zusammenfallen. Das wird im Film ganz toll gezeigt. Sehen Sie den Film hier.

 

WUSSTEN SIE SCHON?

Sermersuaq

’Sermeq’ bedeutet Gletscher und ’suaq’ bedeutet groß. Sermersuaq – das große Eis – ist der grönländische Name für das Inlandeis.

 

Zwei Arten von Eis

Es gibt zwei Hauptarten Eis in den grönländischen Gewässern – Süßwassereisberge, die aus den Gletschern kalben, und das Packeis (Meereis), sich auf der Meeresoberfläche bildendes gefrorenes Salzwasser.

"Sie war jeden Cent wert. Wenn nochmal Grönland, dann auf jeden Fall wieder mit greenland travel!"

Christine W.

Ausgezeichnet | 60 Bewertungen
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